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Gut zu wissen

Schluss mit guten Vorsätzen? 5 Tipps sie doch durchzuziehen!

Kaum hat das neue Jahr begonnen überlegt man, was im letzten Jahr nicht so pralle lief und was man an seinen Gewohnheiten ändern kann. Hier ein paar Inspirations-Tipps, damit es mit den guten Vorsätze auch klappt.

5 Möglichkeiten, dich zu inspirieren

Und so wohl überlegt und gut gemeint sie auch sein mögen, so schnell verfliegt der Gedanke, denn den meisten von uns fehlt schlichtweg die Konsequenz, dieses Vorhaben durchzuhalten. Kurz gesagt: die Begeisterung ist nach kurzer Zeit einfach weg. Das geht jedem von uns so. Passend zum heutigen „Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“ und für den Fall, dass du dich im künstlerischen/ kreativen Bereich bewegst, möchte ich eine kleine Reihe an Inspirationen und Motivationen liefern. Ich kenne dieses Gefühl, sich absolut ideenlos zu fühlen. Doch glaub mir, sobald du dich inspirieren lässt, lodert die Flamme der Kreativität wieder lichterloh. Und dann lässt man sich durch nichts aufhalten.

Musik

Warst du schon immer ein Horter? Und damit meine ich nicht die Zwangsstörung, die wir auch als Messi bezeichnen. Ich meine vielmehr, ob du schon immer ein Freund von Struktur und Ordnung warst? Ich jedenfalls habe es mir vor einigen Jahren angewöhnt, alte Playlisten, die ich über ein Jahr gesammelt habe in Ordnern zu verpacken und diese mit den jeweiligen Jahren zu markieren. Diese ganzen Musik Streaming-Dienste machen das sicherlich schon von sich aus (ich habe keine Ahnung davon, korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Worauf ich jedoch hinaus will ist, dass eine alte Playliste etwas ganz magisches und in meinem Fall sehr inspirierendes hat. Erst neulich habe ich meinen Musikordner aus dem Jahr 2012 auf mein Smartphone gepackt. Und was soll ich sagen? Mir gingen Dinge durch den Kopf, wie schon lange nicht mehr. Alte Impressionen und Emotionen kamen wieder hoch, alte Gedanken und Denkweisen, die ich lange verworfen hatte waren wieder da und ich tanzte förmlich über die Straßen in meinem Wintermantel und den großen, dicken Kopfhörern. Musik hat mich aber schon immer sehr berührt und löst fast immer Bilder und ganze Geschichten in meinem Kopf aus. Aber jeder handelt das anders.
Was hast du 2012 so gehört und welche Bilder hattest du dabei im Kopf?

Kinder

Kinder haben keine Vorhaltungen. Richtig. Sie kennen noch nicht viel, wissen nichts über Problematik des Alltags und leben oft in ihrer ganz eigenen Welt. Davon sollten wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Seit wann denken wir in Trends und wollen nur gefallen? Warum sagen wir nicht einfach, was wir denken? Ich glaube, damals hat uns das nicht aufgehalten. Nun gut, wir alle haben einen relativ langen Werdegang hinter uns, diverse Erfahrungen gemacht und uns unser Weltbild geschaffen. Da fällt es schwer, sich wieder wie ein Kind zu benehmen, geschweige denn, ihre Sichtweise anzunehmen. Aber schau doch einfach mal, was deine eigenen Kinder so machen, sagen und fabrizieren. Oder wenn nicht die eigenen, dann die der Geschwister, Freunde, Nachbarn oder Bekannten. Und sollte auch das keine Option sein, dann schau dir im Netz Kinderzeichnungen an. Und was siehst du? Ideen, Sorglosigkeit und unkonventionelles Denken. Und was ein Kind schafft, dass schaffen wir doch schon lange, oder?

BE INSPIRED…

…egal wovon!

Künstler

Und wenn ich von Künstlern spreche, meine ich nicht einen Leonardo DaVinci oder Salvador Dali. Man muss nicht zwangsweise an den Großen der Kunst hängen und sich das Ziel setzen, einmal so bekannt zu werden, wie sie es waren. Das sei hier nicht gesagt, aber man kann sich einmal eher unkonventionellere Künstler ansehen. Nicht alles, was die Kunstwelt als Kunst deklariert, ist es auch. Daher bleibt es einem selbst überlassen, ob Marcel Duchamps (mit seinem Objet trouvé) oder Jeff Koons (die Readymade Kunst; sozusagen eine Fortsetzung von Duchamps) großartige Künstler waren, die wirklich wohl durchdachte Gedanken hinter ihren Projekten hatten oder einfach nur den erst besten Kram ausgestellt haben, den sie grad gefunden haben. Ich spreche von einer weit simpleren Form, wenn man das so sagen darf. Man möge sich die zahlreichen Comic Autoren ansehen. Viele dieser Zeichner werden bis heute noch immer nicht als richtige Künstler bezeichnet – oder zumindest wird einem dieser Eindruck vermittelt. Dennoch schaffen sie Tag für Tag atemberaubende Welten, ausgefeilte Charaktere und packende Stories. Schaut man sich zum Beispiel die schlauen Taschenbücher an, kann man schon nicht schlecht staunen. Und alles fing im Grunde auch mit den kleinen Zeichnungen von Walt Disney an, wenn Mans recht bedenkt. Dabei war sein Zeichentalent mehr als beschränkt. Ihr seht also, man muss kein großartiger Künstler sein, um bekannt zu werden. Und als kleinen Geheimtipp, um euch gut zu fühlen, gebe ich Euch noch den Künstler ONE an die Hand. Er gehört in die Ecke der Manga Künstler, ist aber trotzdem erwähnenswert. Seine künstlerischen Fähigkeiten sind, sagen wir mal, speziell. Dennoch hat es geschafft international bekannt zu werden mit tollen Stories und sympathischen Charakteren. Kunst muss also nicht wie geleckt ausschauen. Keine Angst… Und sowas kann schon sehr inspirieren!

Andere Sprachen

Ja, wir leben in Deutschland. Und ja, wir fordern immer, dass alle uns verstehen sollen. Aber wir alle (oder sagen wir mal ein Großteil von uns) hat auch eine Zweitsprache in der Schulzeit gelernt. Und genau das ist nicht nur sozial-kommunikativ ein Vorteil, sondern kann uns auch aus unserer Denkblockade herausreißen. Ich meine, wenn man im Netz nach etwas sucht, dann tut man das meist in seiner Muttersprache. Ich sage nun jetzt mal ganz frank und frei heraus, dass das bei uns Deutsch ist. Haben wir dann nicht die Ergebnisse gefunden, die wir uns erhofft haben, so schwindet bei vielen bereist die Motivation. Bloß nicht aufgeben. Weitermachen! Ganz andere Ergebnisse kann man dann aber bekommen, setzen wir einmal die englische Sprache ein. Immerhin ist es die mistgesprochene Sprache der Welt und mit ca. 1500 Millionen aktiven Sprechern sollte man meinen, dass uns Google da doch eine dezent größere Palette an Ideen liefert, als es im Deutschen der Fall ist. Übrigens, keine Panik, wenn ein Begriff mal nicht sofort in den Sinn kommt. Wer weiß spontan schon, was ein Kreuzschraubenschlüssel auf English oder Spanisch ist? Dafür haben wir ganz wundervolle Onlinewörterbücher wie Pons oder leo.org.

Pinterest

Die absolute Quelle der Inspiration. Ich liebe Pinterest. Tagtäglich geht man darauf und wenn man sich durch all den Müll und die Vorschläge durchgekramt hat, landet man letztlich immer auf irgendwelchen Bastelseiten. Zumindest ich. Das tolle, wie ich finde, sind ganze Tutorials, die Menschen hochstellen und dir zeigen, wie einfach die ein oder andere sein kann. Vieles davon kann einen doch schon frustrieren, aber in vielen Fällen auch inspirieren. Man wird quasi vor neue Herausforderungen gestellt und das in fast jedem Bereich. Ich bin zum Beispiel keine besonders begabte Köchin oder vielmehr Bäckerin. Doch zur Weihnachtszeit habe ich dort sogenannte ‚Stained Glass Cookies‘ (zu deutsch ‚Glasmalerei Kekse‘) entdeckt. Der absolute Hammer, wie die Dinger aussahen. Geschmacklich eher flop, aber optisch top. Und in der Mache ziemlich einfach. Gerade sowas feuert einen doch an, es erst recht einmal selbst auszuprobieren. Denn auch das zählt ja in die (mehr oder weniger) künstlerische Ecke.
Letztlich liegt es nur an der eigenen Motivation. Trau dich, mach einfach. Und lass dich nicht niederschmettern, wenn es nicht geklappt hat.

Ich weiß, ich habe wieder einmal nur über meine eigene Meinung gequatscht. Aber vielleicht hast du ja deine ganz eigenen Inspirationsquellen. Etwas, dass dich immer von Null auf Hundertachtzig bringt. Dann zeig uns, was dich motiviert. Ich wäre sehr gespannt davon zu hören, denn auch ich lasse mich gern begeistern.

Wenn du willst, poste einfach Deine persönliche Inspiration bei Facebook oder Instagram mit dem Hashtag

#themeartInspires

Völlig egal, ob als Foto, kurzen Text, Link oder einfach nur Gekritzel. Wie ich oben bereits sagte: Trau dich einfach.